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Roomtour durch.. mein neues Zimmer \(*-*)/
Ich kann auf dem Blog leider keine so großen Datein hochladen, deswegen hier der Link zum Youtubevideo:
http://www.youtube.com/watch?v=6Fk9G0i4Pls
Ich denke mal die meisten haben keinen Blogger (und Youtube) account, deswegen hab ich mir jetzt nen ask account eingerichtet, wo mir jeder, ohne sich irgendwo anmelden zu müssen, Fragen stellen kann bzw Kommentare schreiben kann (macht es dann bitte irgendwie als Kommentar zum Blog oder Youtubevideo kenntlich).
http://ask.fm/thaisushi
Liebe Grüüße ♥ Sophie :)
Der erste Tag mit der Gastfamilie
Ich glaube dieser Blogeintrag wird fern von jeder Ordnung und Struktur sein. Eventuell. Kommt drauf an wie viel ich schreibe. Ich hoffe trotzdem dass er verständlich wird. ^^
Der Tag der Abreise war gekommen. Also der Tag, an dem wir Austauschschüler von den Gastfamilien abgeholt wurden. Denn erst ab da gehts wirklich los, die Zeit davor ist eigentlich eher wie eine Klassenfahrt in Deutschland.
Total nervös hockt man dann da und wartet darauf, dass die Leute, mit denen man vorher vielleicht ein bisschen Kontakt über Facebook oder e-mail hatte und mit denen man die nächste 10 Monate zusammen verbringt, durch das Tor kommen und einen begrüßen. Oder in meinem Fall ist man grade total hektisch dabei die ersten Klamotten wieder zurück in den Koffer zu schmeißen, weil wie immer irgendwas dazwischen gekommen ist und man doch wenigstens von ein bisschen Unpüntlichkeit ausgeht. War aber alles halb so schlimm, empfangen wurd ich trotzdem von fünf strahlenden Gesichtern: Meiner Gastmama Doungsamorn, Gastpapa Virach, Gastbruder Nattapat (Spitzname Got, 16 Jahre), Gastbruder Jaturon (Kraft,26) und seiner Freundin Nuttira (Kwang,22). Eigentlich gehören zu meiner Gastfamilie noch mein Gastbruder Kanin (Onn, 26) und Gastschwester Yanee (Liu, 24), aber die waren nich mit. Naja jedenfalls saß ich dann da total aufgeregt und unsicher im Auto und hab versucht mit Kwang halb auf Englisch und halb durch Gesten irgendwie ein Gespräch zustande zu bringen. Ich wusste einfach nicht was ich zu ihnen sagen sollte oder ihnen so ohne Aufhänger erzählen sollte, und das ist teilweise, auch bei meinen Freunden in der Schule, immer noch so, was aber nicht schlimm ist und das unwohlige Gefühl der ersten Tage ist verflogen. Vielleicht liegt Ersteres auch ein bisschen daran, dass man aufgrund der anderen Sprache und anderen Aussehens vom Gegenüber davon ausgeht, der andere würde komplett anders ticken, zumindest gings mir so. Aber um hier einmal meinen ersten Eindruck von meiner Gastfamilie festzuhalten: positiv. Und das hat sich die zwei Wochen, die ich mittlerweile hier bin, glücklicherweise auch gehalten. Jedenfalls sind wir am ersten Tag zu einem Markt gefahren, um meine Schuluniform und natürlich, wenn man schon mal da ist, ein paar Snacks zu kaufen.
Zuhause hab ich dann auch Onn und Liu kennengelernt, die, so wie meine Mutter, gar kein Englisch sprechen. Übrigens hängt man bei der Anrede von älteren oder ranghöheren Personen ein ,,Pi" vor den Namen, bei rangniedrigeren oder jüngeren Personen ein ,,Nong".
Zur Kommunikation kann ich sagen, sie erfolgt wie zu erwarten auf Englisch, da sich meine Thaikenntnisse zu dem Zeitpunkt auf Hallo, Tschüss (was auf thai das selbe wie Hallo bedeutet) und Danke beschränkt haben. Und selbst das hab ich die ersten Tage irgendwie hingekriegt zu vertauschen^^ Kam bestimmt total toll zur Begrüßung Danke zu sagen.. Oft hab ich aber sowieso wegen Unsicherheit so leise geredet, dass mich niemand verstanden hat. Im Nachhinein ist mir auch aufgefallen, dass ich beim Wai anfangs wohl alles falsch gemacht haben muss was man so falsch machen kann. Für die, dies nicht wissen: Der Wai ist die traditionelle thailändische Begrüßung, bei der man die Handflächen aneinander legt und je nach Rang des Gegenübers irgendwo zwischen Kopf und Oberkörper positioniert, die Ellenbogen dabei dicht am Körper und eine langsame Verneigung. Wenn ich mich daran zurückerinner, hab ich die Ellenbogen total nach außen ausgestreckt und mich ganz schnell und kurz runtergebückt. Das heißt ich sah warscheinlich in etwa so aus wie ein nervöses Hühnchen. Diese Kombination mit dem Danke muss für jeden Thai bestimmt ein lustiger Anblick gewesen sein.
Am ersten Abend mit meiner Gastfamilie hab ich die Gastgeschenke verteilt und mir wurde mein Thainame mitgeteilt, den sich die Familie für mich ausgesucht hat: Waruni. Bedeutet angeblich ,,Beauty". Den haben sie aber zwei Tage später in Kanya (ausgesprochen Ganya), was soviel wie kleine Schwester bedeutet .__. bin in echt wohl doch nich so beauty :D :'(
Tut mir leid, dass immer noch keine Fotos da sind. Das Sortieren dauert aber echt ewig und es werden immer mehr ^^
Der nächste Beitrag folgt Morgen *^* Oder Übermorgen. Jedenfalls sehr bald, da ich jetzt zwei Wochen Ferien hab \(^-^)/
Liebe Grüüüße ♥
Achja! Meine Handynummer hat sich geändert, wer sie wissen will einfach privat anschreiben :)
Sophies Reise ins Zauberland
Es ist so verdammt viel passiert. Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. ^^ Also erstmal sortieren. Für den letzen Tag der Orientationweek stand der Besuch vom Wat Phra Kaeo - einem megagigantischen Riesentempel in Bangkok - und einer thailändischen Schule an. Meiner Schule. c: Wenn man in nem Van durch Bangkok tuckert und nur aus dem Fenster schaut, fällt einem als ,,Farang" doch schon so einiges auf. Zum Beispiel die vielen Leute, die auf ihren vielen Motorraedern viel zu schnell halsbrecherisch zwischen den Autos hindurchmanövrieren und es dabei trotzdem hinbekommen, keinen der völlig unbeschwert über die Straße latschenden Leute umzunieten. Natürlich muss man auch dabei Haltung bewahren, das heißt, als Frau immer schön im Damensitz. Auch bei gefühlten 100km/h. Teilweise quetschen die sogar ne komplette Familie auf n Roller oder Moped. Alles total entspannt. Aber tatsächlich regt sich hier niemand über ,,die ganzen Arschlöcher, Idioten und Vollpfosten, die nicht richtig fahren können!" auf, auch, wenn es wirklich stimmt. Vielleicht hat das ja irgendwas mit dem Lebensmotto ,,mai pen rai" der Thais zu tun, was so viel bedeutet wie macht nichts. Außerdem gibt es hier unzählig viele Straßenimbisse und es ist für viele Familien völlig normal jeden Tag Essen zu gehen, einfach weils so billig ist. Man kriegt da aber auch alles, ob süß, scharf, salzig oder sauer.
Sitzt man im Auto könnte man meinen, draußen herrschten normale Temperaturen, erstmal weil es zwar heiß und schwül, aber nicht sonderlich sonnig ist. Außerdem kühlen die thais alle geschlossenen Räume mit air conditiner (und das sind so ziemlich alle) auf Eisekälte runter. Bedeutet, drinnen friehrt man sich den Allerwertesten ab und draußen zerfließt man, weil man sich klamottenmäßig einfach nicht drauf einstellen kann, und das ging mir sowas von tiiierisch auf den Keks! Aber das sollte sich schon am Abend noch ändern.
Vor dem Tempel mussten wir erstmal warten, bis sich eine der Austauschschüler ne lange Hose gekauft und sich umgezogen hat, weil man nur mit entsprechender Kleidung reinkommt. Währenddessen haben wir versucht nicht wegzuschwimmen und die Selfies machenden Thais beobachtet. Das ist prinzipiell was, was Thais gerne machen: Selfies. Immer und überall, egal von was oder in welcher Situation, für ein Selfie ist immer die richtige Zeit. Nach ca 15 Minuten im Tempel hat uns auch schon die erste Frau angesprochen. Oder eher, angezuppelt und mit Deuten auf ihre Kamera klargemacht, dass sie ein Foto mit einer von uns will. Zwar waren alle waren etwas verwirrt und belustigt, aber sie hat ihr Foto bekommen. Etwas später kam auch schon die nächste Frau und so ging das (vorzugsweise bei Blondinen) bis zum Ende weiter.
Von der Hitze total geplättet haben wir uns dann wieder in den Van geschleppt und diesmal war ich wirklich froh über die erfrischende Kälte im Van. Die Einstellung hab ich bis jetzt, eine Woche später, beibehalten, wobei ich anfangs in meiner Gastfamilie die Klimaanlage noch auf 28°C gestellt hab, mittlerweile find ich 22°C (vorallem nach der Schule) total angenehm. Vielleicht ist das ein erster Schritt der Anpassung? Ich sterbe in der Hitze genauso wie die Thais.
Bei der Schule angekommen hab ich direkt meine Betreurin, die Co-direktorin wenn ich das richtig verstanden hab, und ein paar Lehrer& Schüler kennengelernt. Danach wurden wir innerhalb und außerhalb des Schulgeländes rumgeführt und haben die Schultiere bestaunen können. Und das sind nicht vielleicht Meerschweinchen oder Kaninchen, nein. Es sind Wasserbüffel. WASSERBÜFFEL!! :D (Foto folgt, versprochen! *^*) Im Anschluss haben die Schüler uns nen Tanz in Kostümierung gezeigt, der wohl einen Kampf darstellen sollte. Es sah zwar schon etwas befremdlich aus für jemanden der das nicht gewohnt ist, trotzdem find ichs toll, dass die Schüler das hier so ernst nehmen und auch die Jungs kein Problem haben für sowas mit tonnenweise Frauenmake-up rumzulaufen, im Gegenteil: es ist eine Ehre für sie.
Jetzt hab ich nur ein Bruchteil dessen geschafft zu schreiben, was ich eigentlich wollte :c Ich hoff trotzdem es hat euch irgendwie gefreut was von mir zu hören.
Und das mit der Überschrift hab ich auch verpatzt :/ naja.. kennt ihr Chihiros Reise ins Zauberland? Angeblich ist der Film unser Austauschjahr und wir sind Chihiro..
Mama, Papa, ich hoffe ihr seid nich zu Schweinen geworden! :(
Ich versuch mich bald möglichst zu melden (hab ganz viele Fotos gemacht c: ), hab euch lieb und vermisse euch! <3